Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist.

  Startseite
    Madame ♥
    Dear diary...
    Should do!
    *♥*
  Über...
  Archiv
  Lifestyle
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 



  Links
   Die Coolsten! :')




  Letztes Feedback



_Love isn't finding the perfect person.It's seeing an imperfect person perfectly!* Am 03.10.2010 küssten wir uns & ab dem 01.11.2010 konnte uns niemand mehr trennen.

http://myblog.de/esperanza2711

Gratis bloggen bei
myblog.de





*♥*

Alle vier Wochen...

Das kennen nur die Frauen. Die Menstruation. Zur Zeit wird oft über sogenannte Menstruationstassen berichtet, dass ich mir dachte: Testen kann man es!Ein großer Vorteil liegt natürlich darin, dass man sich nicht jede Stunde mit dem Thema durch den Gang zur Toilette beschäftigen muss, da diese Tassen nur alle 12 Stunden geleert werden müssen.Ebenso die Gefahr des Toxic Shock Syndroms (TSS) soll dadurch gebannt werden.Ich werde es testen sobald es soweit ist und bin schon sehr gespannt.Habt ihr schon Erfahrungen damit gemacht? Dann erzählt gerne davon!
9.7.17 11:42


Juli-Shopping

Primark ist günstig. Durchaus. Man kann Primark mögen oder nicht. Ich verstehe beide Seiten. Ich persönlich mag Primark sehr gerne. Dort kommt man schnell an günstige, aber dennoch sehr ansprechende Kleidung. Derzeit sogar noch günstiger.Meine Errungenschaften waren gestern 6 Oberteile zum Preis von jeweils 3 Euro.Es ist spät. Das Licht dementsprechend nicht mehr optimal. Bei Bedarf stelle ich die Kleidung aber gerne noch einmal einzeln vor.Für den Sommer und den heutigen Temperaturen jedenfalls optimal!
8.7.17 23:12


°Engel töten nicht!

>♦<

Eine leichte Brise wehte durch die reifen Gerstenfelder hinweg und streifte vorsichtig das schwarze lange Haar der jungen auf dem harten Boden liegenden regungslosen Frau, deren weißes Samtkleid in der tief stehenden Sonne über das Korn für einige Meter hinweg zu strahlen schien. Ihr geräuschloser Atem durchdrang langsam den zierlichen Körper, der sich vorsichtig auf und ab bewegte.

Der einst ruhige Wind entwickelte sich zu einem kraft- und schwungvollen Wind, der die Gerstenhalme zwang sich stärker hin- und her zu neigen. Durch das Aneinanderreiben der Halme entstanden Geräusche, die unbewusst in das Gehör der Frau drangen. Geweckt von der naturnahen Geräuschkulisse bewegte sie langsam ihre Augenlider, wobei ihre strahlend blauend Augen, die die eines Huskys glichen im Kontrast zur fast schneeweißen Haut stark zum Vorschein kamen. Ihre schmale Nase und ihre kirschroten weichen Lippen, die einen kleinen Mund formten, wirkten nahezu perfekt in ihrem Gesicht.

Resigniert blickte sie zum Himmel und betrachtete die vorbeiziehenden Wolken. Langsam streckte sie ihre rechte Hand in Richtung Sonne empor, um die Wärme der Sonnenstrahlen zu spüren. Es gab ihr ein vertrautes und geborgenes Gefühl. Als sie auch dieselbige Bewegung mit ihrer linken Hand durchführen wollte, um ein stärkeres Gefühl dafür zu entwickeln, blieb sie regungslos und ließ ihrem Arm wieder langsam auf ihrem Bauch sinken.

Ihre rechte Hand umfasste einen Gegenstand, den sie zuvor nicht wahrgenommen hatte. Es war wie ein Fremdkörper. Doch was war es? Sie versuchte es vorsichtig zu ertasten, indem sie mit ihrer linken Hand vorsichtig über das unbekannte Objekt tastete. Ganz oben fühlte sich der Gegenstand so rau an, wie ein Stück Holz, aber als sie weiter mit ihrer Hand hinunter glitt, spürte sie erneut die vertraute Wärme, die sie zuvor von den Sonnenstrahlen erlangt hatte. Das, was sie in den ihrer linken hielt, konnte vermutlich aus Metall sein, da es die Wärme der Sonne aufnahm. Der Versuch den Gegenstand an dieser Stelle zu umfassen scheiterte sofort und sie fuhr erschrocken nach oben, da ihr Ringfinger durch den Schnitt schmerzte. An der Schnittstelle lief langsam das Blut ihren Finger hinunter bis zu ihrem Handrücken, an dem sie das Blut mit ihrem zarten Lippen aufhielt. Den weiteren Blutverlust versuchte sie durch den Druck ihrer Zunge auf der Wunde zu vermeiden. Dann blickte sie zu ihrer Rechten und wich erschrocken zurück. Neben ihr befand sich nicht einfach irgendein spröder Gegenstand, an dem man sich durch Tollpatschigkeit verletzen konnte, sondern neben ihr lag ein Schwert. Sie warf einen näheren Blick auf den einst unbekannten Fremdkörper in ihrer rechten Hand und entdeckte Blutspuren, die schon längst in der Sonne getrocknet waren. Was war geschehen? Sie versuchte sich zu erinnern. Krampfhaft. Erfolglos. Doch rein gar nichts kam ihr in den Sinn, nicht einmal die kleinste Erinnerung. Eine Person, eine Uhrzeit, ein Raum, ein Gegenstand. Nein, nicht einmal an das Schwert konnte sie sich irgendwie entsinnen.

Langsam sah sie zu ihrem Kleid hinab. Nichts. Keine Spuren. Es befanden sich keinerlei undefinierbare Flecken auf dem Kleid, keine Risse durch Gewalt oder sonstigen, einfach nichts. Das Kleid sah aus wie neu. Ruhelos blickte sie umher auf der Suche nach Anhaltspunkten, um ihre Gedächtnislücken zu stopfen. Aber wieso stopfen? Es gab nichts zu stopfen, denn sie wusste rein gar nichts. Überall Gerstenfelder und sie mittendrin. Alleine mit einem blutigen Schwert, an deren Besitzer sie sich nicht erinnern konnte. Doch plötzlich erschrak sie bei dem Versuch ihre Gedanken beisammen zu bekommen. Vielleicht war sie sogar die Besitzerin, des blutverschmierten Schwertes.

War sie eine Mörderin?

Sie und eine Mörderin? Den Gedanken konnte sie nicht in Einklang bringen. Erneut ging sie in sich. Warum sollte sie eine Mörderin sein? Aber es gab nicht einmal einen Grund der dagegen sprach. Wie war ihr Name? Wo kam sie her? All diese Dinge wusste sie nicht. Alles blieb für einen Moment im ungewissen stehen, bis sie sich aufrappelte und neuen Mut zusammen nahm. Sie musste herausfinden. Ihr blieb keine andere Wahl. Auf einmal zogen die Wolken dicht zusammen und verdeckten die Sonne. Es wurde dunkel um sie herum, und ganz weit über ihr, kreisten die furchterregenden Krähen mit ohrenbetäubenden Geräuschen in dem starken Wind umher. Ihr wurde plötzlich kalt und auch als sie zum Schwert griff, spürte sie eine Kälte, die ihre Nackenhaare am Rücken aufstellen ließen. Einen Moment dachte sie nach und warf dann das Schwert kraftvoll zur Seite. Weit weg von ihr. Sie redete sich mutwillig ein, dass sie nichts mit dem Schwert zu tun hatte. Es war alles bloß ein böser und zugleich dummer Zufall. Ein Zufall, der ihr große Angst bereitete. Plötzlich streiften Regentropfen ihre Wangen, dass sie wie Tränen in ihrem Gesicht erschienen ließen. Tränen der Verzweiflung. Ihr war zum Weinen zu Mute, aber sie unterdrückte ihre Tränen. Angst und Verzweiflung hätten sie wohl kaum weiter gebracht. Sie musste all ihren Mut zusammen nehmen und sich auf die Suche nach ihrer Identität begeben, auch wenn das alleine in einem Gerstenfeld ziemlich absurd schien. Also bahnte sie sich ziellos einen Weg durch die Pflanzen.

>♦<

Nach einiger Zeit des Umherirrens war sie sichtlich von der Müdigkeit geprägt und ließ sich sanft in das weiche goldbraune Korn nieder. Ihr war bewusst, wenn sie so weiter machen würde wie bisher, käme sie nie zu einem Ziel. Trotz totaler Erschöpfung raffte sie sich schwerfällig auf, wobei sie leicht ins Schwanken geriet und wieder unsanft zurückfiel. Erneut nahm sie ihre Kräfte beisammen und versuchte mit einem Mal in den Stand zu kommen und ihr Gleichgewicht zu halten. Mit Erfolg. Als sie endlich aufrecht stand, blickte sie kurz umher. Dort in der Ferne sah sie Rauch aus einem Schornstein aufsteigen. Es war bestimmt eine bewohnte Gegend. Plötzlich packte sie die Hoffnung und sie lief los, immer weiter dem Qualm entgegen und schon bald sah sie eine kleine Holzhütte, die mit jedem Schritt näher und näher kam. Bald hatte sie es geschafft. Freude und Angst überströmten sie zugleich, schließlich wusste sie nicht, wen sie dort antreffen würde. Trotzdem war sie positiver Dinge und lief weiter über den schlammigen Boden. Als sie nur noch ein paar Meter von dem Haus entfernt war, verlangsamte sie ihr Tempo bis sie schließlich ging. Aufgeregt schaute sie umher und erst dann richtete sie ihren Blick auf das Haus. Es war ein wunderschönes Holzhäuschen direkt neben dem Tannenwald und den Gerstenfeldern. Doch es war keine Menschenseele zu sehen. Sicherlich befanden sich welche innerhalb des Hauses. Um das herauszufinden, musste sie sich dem Haus irgendwie nähern.

Vorsichtig ging sie an den kleinen Zaun, der ihre gerade mal bis zur Hüfte reichte. Da ihr dies nicht als ein wirkliches Hindernis schien, entschied sie sich einfach auf die andere Seite des Zaunes zu gehen. Doch was einst so einfach schien, erwies sich als eine große Zwickmühle. Denn kaum hatte sie den Zaun überschritten und einige Meter in Richtung Haus gewagt, da eilten ihr zwei rabenschwarze kläffende Hunde entgegen, die sicherlich nicht auf eine Begrüßung aus waren. Zunächst blieb sie resigniert auf einer Stelle stehen und sah wie die Hunde immer näher kamen. Sie verlangsamten ihr Tempo bis sie schließlich geduckt auf die junge Frau zu schlichen. Die Angst war ihr wie auf dem Gesicht geschrieben. Ihr war bewusst, dass sie dort nicht stehen bleiben konnte und so setzte sie vorsichtig einen kleinen Schritt zurück. Dann den nächsten. Dies tat sie, damit ihr Fluchtversuch unbemerkt blieb. Erfolgreich. Denn sie befand sich schon direkt am Zaun und musste ihn nur noch langsam überqueren. Die Hunde blickten sie weiter böse an und das gelegentliche Knurren entwickelte sich immer mehr zu einem ohrenbetäubenden Bellen, aber sie kamen nicht näher. Als sie gerade das Bein hob, um über die Zaunlatte zu steigen, ertönte ein lauter Knall und auf einmal wirkten die einst bedrohlichen Hunde wie kleine knuffige Schoßhündchen, da sie winselnd ihren Schwanz einzogen und sich zum Abmarsch bereit machten.

Erschrocken sah sie sich um und versuchte voller Panik über den Zaun. der ihr einst niedriger erschien, zu gelangen. Doch als sie mit einem Bein den Boden berührte, blieb sie mit ihrem schneeweißen Kleid an den Holzbalken hängen. Sie wurde nervös, schließlich wusste sie nicht, woher das laute Geräusch gekommen war und es schien für sie unmöglich sich in dieser ungemütlichen Situation umzudrehen. Viel lieber wollte sie sich erst einmal in dem hohen Gerstenfeld verstecken, um dort der Sache genauer auf den Grund zu gehen. Aber dieses verfluchte Kleid gab ihr keine Chance dazu, auch wenn sie noch so sehr daran zog. Von jetzt auf gleich, entschied sie sich, einfach zu laufen und siehe da, nichts hielt sie auf. Das Kleid hatte nachgegeben und sie huschte fluchtartig in die Gerstenfelder und versuchte ruhig zu atmen, um nicht gehört zu werden.

Aus der Ferbe erkannte sie einen jungen und zudem noch sehr attraktiven Mann mit braunem Haar, der sich ihr mit einer Flinte näherte. Das Einzige, was sie hoffte war, dass er sie nicht entdeckt hatte. Doch aufeinmal erschrak sie, als sie kurzzeitig zum Zaun sah. Sie erblickte am Zaun, an der Stelle, die sie zuvor überquert hatte, einen weißen Fetzen. Es war ein Stück Stoff ihres Kleides, der sie womöglich verraten würde im Zusammenhang mit dem Schwert, dass sie zuvor einfach von sich geworfen hatte, um nicht auf dumme Gedanken zu kommen.

Sie musste sich das Stückchen Stoff besorgen, bevor er es tat. Vorsichtig schlich sie sich an den Zaun und blieb geduckt während sie mühevoll mit ihren schmalen zierlichen Händen versuchte den Fetzen vom Holz zu lösen.

[...]

26.12.10 23:25





Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung