Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist.

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_Love isn't finding the perfect person.It's seeing an imperfect person perfectly!* Am 03.10.2010 küssten wir uns & ab dem 01.11.2010 konnte uns niemand mehr trennen.

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Dear diary...

Es war einmal...

Lange lange Zeit ist es her, dass ich gebloggt habe. Viele Dinge sind passiert, haben sich geändert, wurden schöner.Jetzt habe ich mich mit 26 dazu entschlossen wieder zu bloggen. Mehr über den Alltag, Dinge die ich teste, schön finde oder auch nicht mag. Gerne könnt ihr mir dabei zusehen. Und kommentieren.
8.7.17 23:03


"Eine Minute dumm stellen ist gut investiert, wenn man bedenkt,wie viel Zeit man verschwenden würde, wenn man es nicht täte."

(Denise)
14.4.12 14:37


Vergangenheitstraum (Kira&ich) - Der Beginn der Diplomatie…

…oder auch: Die Kunst auszudrücken, was man gar nicht denkt!, ist damals mein kognitiver Leitsatz geworden, der mich tagtäglich unbeschwerter durch den Alltag bringt.

Anders gesagt, hinterhältig, verlogen, aber zugleich ausgefuchst, haben wir uns bis heute durch das Leben gemogelt. Schlimm? Natürlich nicht. Ich mein, ist ja nicht unser Problem, wenn man uns Vertrauen schenkt. Denn, bis heute werde ich als eine vertrauenswürdige Person eingeschätzt und bin leider nicht, leider gar nicht. Schön, wenn man vertraut. Kontrolle ist besser.

Die Vergangenheit holt dich immer wieder ein:
Schon früher haben wir gewußt: Reden ist silber. Ausreden sind gold. Jeden verdammten Tag waren wir zusammen unterwegs. Was wir zusammen waren? Unschlagbar.

Nur hat uns das niemand so recht abkaufen wollen. Im Grunde dachte doch jeder, dass wir so eine Art Zweckfreundschaft genießen, um entweder mal wieder an die vermeintlich ‘netten Burschen’ heran zu kommen, oder, weil ich einfach Mitleid hatte, dass du nicht in ‘unseren’ coolen Spielen der Straße involviert wirst, da die Anderen und ich einfach viel besser befreundet waren. War das so, ja? Leider. oder sagen wir glücklicherweise, nein. Dachte nur jeder.

Das Spiel, welches wir mit Leidenschaft genossen, war wohl das Versteckspiel. Wieso? Weiß der Henker.

Vermutlich, damit wir uns nicht immer vor unseren Freunden drücken mußten und trotzdem so wenig wie möglich mit ihnen zu tun hatten, denn! Wir hatten unsere eigenen Trick, das unerwünschte Zählen und anschließenden Suchen unserer Liebsten zu umgehen. Während ich versuchte mit Situationskomik, die Leute aufzuheitern bzw. eigentlich abzulenken, hast du schon mal von vorne herein im Inneren für dich so ausgezählt, dass wir beide auf keinen Fall die Anderen in ihren krassen Verstecken auffinden müssen. Auffällig war nur immer, dass du unbedingt auszählen wolltest. Das sind wir später aber auch sehr klug umgangen, als ich mich dafür erkoren habe, auszuzählen. Ich mein, mir hat sowieso jeder vertraut und in mir die gute Freundin gesehen. Wieso sollte ich da schummeln? Verrückt.

Die eigentlich wichtigen Regeln des Spiels, die von vorne herein untereinander abgeklärt wurden, haben uns nicht sonderlich interessiert, wenn wir sie denn überhaupt wahr genommen haben.

Die für die anderen existentiellen Fragen, wie: Wo darf man sich verstecken? Waren für uns sofort rein logisch zu beantworten. Natürlich überall. Das waren zumindest unsere Regeln. Und so blieb es auch nicht aus, dass wir uns während des Spiels einfach mal bei dir zu Hause versteckt haben. Ich mein, Essen ist halt voll wichtig. Das sah man dir ja auch an!
Während wir also drinnen genüßlich speisten oder uns anderweitig beschäftigten, hörten wir schon durch das spaltweit geöffnete Fenster verzweifelte Kinderstimmen, die zur Revanche heraus forderten oder auch überhaupt erstmal verlangten, dass wir unser irrwitziges Versteck preisgaben. Irgendwann hatten wir dann doch Mitleid und sind dann, ausgefuchst wie wir waren und auch immer noch sind, durch die Gärten geschlichen, um uns dann mit den Worten: ‘So schwer war unser Versteck auch nicht!’ zu ergeben. Die genervten Stimmen verlangten zur Kundgebung unseres Versteckes und wie immer, hatten wir eine plausible, aber keine ehrliche Antwort parat. Natürlich haben wir nicht die gesamte Zeit im Garten hinter der Mülltonne verharrt. Menschenskinder. Da wir bei dem Spiel mit unseren etwas eigenen Spielregeln natürlich immer gewannen, war es für uns für den Rest des Tages natürlich nicht nötig, die anderen zu suchen und wenn wir uns doch einmal dazu erbarmten, dann hat derjenige von uns, der sich natürlich mit verstecken mußte, sich so in Sichtweite positioniert, dass der Suchende von uns gar nicht lange suchen mußte, um das Versteck ausfindig zu machen. Denn, und das war das Wichtige, derjenige von uns, der sich versteckte, hat sich gleichzeitig die Verstecke der Anderen gemerkt, so dass es ein Leichtes war, die anderen alle fix ausfindig zu machen. So hielten wir untereinander Blickkontakt und per Fingerzeig, war jedes Versteck sofort enttarnt.

Die dachten echt alle, wir haben es voll drauf. Nun gut, hatten wir auch, aber auf einer anderen Art und Weise.

Nur einmal wurde uns ein Strich durch die Rechnung gemacht, als wir mit unserem Nachbarsjungen Sven in die Gruppe eingeteilt wurden, da wir mal wieder Mitleid mit ihm hatten.

Gemeinsam haben wir uns mit ihm hinter den Mülltonnen eines Gartens versteckt, doch da der Junge irgendwie hyperaktiv zu sein schien, konnte er nicht lange dahinter verharren und turnte vergnügt im Garten herum, und wurde fast panisch als man ihn komischerweise entdeckte. Aus Frust heraus, verriet er uns mit den Worten: ‘HIER sind noch zwei’ an die anderen, wobei wir mit beruhigenden Worten ‘Sveeen, wir haben noch nicht verloren! Wir sind in DEINER Gruppe’ auf ihn einredeten. Aber es war zwecklos. Sven war sich sicher, dass wir nicht so einfach davon kommen werden. Kamen wir auch nicht. Dank Sven!

14.4.12 14:21


Schizophrenise! Ich habe Freunde.-Ich auch

'Es gibt einmal meine Freunde und es gibt dich. Das sind zwei verschiedene Welten. Bei dir kann ich so sein, wie ich bin.' (Kira Laffin)

'Ich mag dich Denise. Du hast so lustige Dinge in deinem Kopf.' (Andreas Franke)

'Wenn ich mit dir zusammen bin, bin ich immer am Lachen, auch wenn ich eigentlich total traurig bin.' (Philipp Hufschmidt)

'Du versüßt mir zuletzt doch immer noch den Tag, und wenn er noch so beschissen war. Du bist die beste Humoristin und Schauspielerin zugleich.' (Marion Benkel)

'Anders als die Menschen die zuvor kannte, bist du wenigstens ehrlich zu mir!' (Paul Sobkowiak)

'In den ersten Tagen sind wir immer zurück haltend, wenn wir uns sehen, aber dann nehmen wir sofort wieder Vertrauen zueinander auf. Ich liebe es mit dir zu reden und ich vermisse dich.' (Jennifer Ruiz Torralbo)

usw.


29.2.12 17:07


Auf dem Weg zur Uni fühle ich mich wie Frodo auf dem Weg nach Morodor

Wenn's sonst nichts ist. Ich mein, gibt schlimmeres. Zum Beispiel, wie den Rauswurf eines Kommilitonen durch den Professor wegen enormer Verspätung. Ich mein, fünfzehn Minuten, das ist schon krass. Sich über der zugegeben übertriebenen Entscheidung des Profs dermaßen bis in die späten Abendstunden aufzuregen, ist in der Tat noch krasser. Ich mein, was bringt's? Beruhigender, wenn man die Zustimmung der Anderen erlangt, dass der Prof echt voll scheiße ist? Ich mein, wenns dem Ego hilft, ändert aber dennoch nichts mehr an der bereits vergangenen Situation und macht den Prof nicht freundlicher. Ich mein, aufregen ist total sinnlos und schadet einem nur selbst. Deswegen lass ich's. Da bleib ich vergleichsweise lieber Frodo, der jeden Tag auf gut Glück den Anschluss bekommt und eine Reise quer durch Remscheid und Wuppertal innerhalb von fünfzig Minuten absolviert. Das war's dann aber auch an Anstrengung. In der Uni selbst ist man offiziell vielleicht Maschinenbaustudent, aber inoffiziell bleibt man Teilzeitstudent und lebt das Leben eines Wiwi-Studenten mit täglich vier Stündchen Uni, und möglicherweise auch eins oder zwei freien Tagen. Man gönnt sich ja sonst nichts!
7.11.11 20:11


Happy Birthday, bester Freund!

Denise Butz Ich erinnere dich unter anderem gerne an das Lied 'HINNEMATOFFUMANAHIMMSCHEWETTASCHIMMGAMMJASCHATT' oder an die liebe Miriam Makeba, die uns mit ihrem Pata Pata Song in Musik bei der guten Frau Menze erröten lies, da wir, wie so oft, die Einzigen waren, die zwei Stunden fortlaufend immer die selbe Textzeile 'Saguquga sathi bega nantsi pata pata' mit unserer engelsgleichen Stimme vorsingen mussten während die anderen scheppernd auf dem Xylophon herumholzten.
Das RöGy hat uns in jeder Hinsicht geprägt, überwiegend negativ, aber wir haben alles gut durch unsere überwiegend sarkastischen Sichtweisen überstanden. So auch die letzten Monate kurz vorm Abitur, wo wir uns jeden Tag schworen, mit dem Lernen zu beginnen. Aber wie so immer, haben wir bis kurz vor den Prüfungen gechillt und uns dann eine Woche vorher, die wichtigsten Informationen (für mehr blieb keine Zeit) reingedrescht, von dem dann in der Prüfung selbst noch ca. 10% Wissen übrig blieb.
Der Deutsch Leistungskurs hat uns letztendlich sowieso einen Strich durch die Rechnung gemacht. Dir, als du mit deinen auswendig gelernten Medientheorien über Effi Briest und Texten zu Marquis von Posa hingst, und mir sowieso, da ich von Effi nur das erste Kapitel gelesen hatte und Lyrik absolut nicht lernen wollte. Eine Stunde vor Abgabe erfuhr ich dann sogar, dass man sich vorne das Buch zu Effi Briest hätte nehmen können, da man sonst doch gar nicht die Sprache analysieren könne. Oh doch, das konnte ich mit ein wenig Improvisation.
Alles in allem, war unser Abitur sowieso die reinste Improvisation. Genauso, wie wir uns einen Tag vor der mündlichen Biologie-Prüfung verrückt gemacht hatten, ob wir nun in der Prüfung sitzen werden, oder doch lieber stehen, weil es selbstbewusster herüber kommt. Völlig unnötige Fragen, denn: Ich musste stehen!
Auch deine sichere Information, dass wir uns für den ersten Teil der Prüfung für den zehnminütigen Vortag notizen machen dürfen, hatte sich relativiert, als ich mit meinem leeren Stammbäumchen, welches sich auf einer Folie befand, keinerlei Notizen machen konnte, da ich nach Anfrage auf einen normalen Filzschreiber laut meines Prüfers 'Nichts anderes brauche als einen Folienstift!'
Gut fand ich auch, dass wir kurz vor der Prüfung, Themen, die wir nicht wirklich verstehen, angeben können, damit wir in diesen Bereichen auch wirklich nicht abgefragt werden. Denise gibt an: Genetik.
Der Stammbaum gehört natürlich nicht zur Genetik, nein nein.
Wie dem auch sei, in dem zweiten Teil der Prüfung habe ich direkt zu Beginn einen rausgehauen, als er mich nach den abiotischen Faktoren fragte und ich siegesbewusst mit' Abiotische Faktoren? Das sind Faktoren aus der unbelebten Umwelt, dazu gehören Wasser, Licht, Klima, etc.' antwortete und mir nur ein kritischer Blick entgegen gebracht wurde, mit den fragenden Worten: 'Mehr weißt du nicht?!'
Schade, dass der zweite Teil der Prüfung nur zehn Minuten gedauert hat, sonst hätte ich gerne noch die anderen Faktoren (die ungefähr gegen unendlich gehen) aufgezählt.
Erinnerst du dich als ich an dem Internet-Gewinnspiel mit der Frage: Was war eure schlimmste Abiturfrage?' teilnehmen wollte?
Hätte ich die abitotischen Faktoren doch besser dahin geschickt. Ich hätte gewonnen, schon alleine aus Mitleid!
Der schönste Moment im Leben war wohl nicht, als wir unwürdevoll vor dem Abitur auf das Dach der der Schule krakselten, sondern, als wir endlich unsere verkorkste Abizeitung in den Händen hielten und wussten, dass wir diese Schule nie wieder aus Bildungsgründen betreten müssen. Stattdessen treffen wir uns dort jetzt immer zum Trinken, komisch. Naja das ist ein anderes Thema.
Vor allem in der Abizeitung erkennt man, dass wir bleibende Erinnerungen in den Köpfen unserer Mitschüler hinterlassen haben. Ich zitiere: 'Denise Butz - modelt, adoptiert einen Chinesen, den sie Günther nennt. / Marcel Eckert - Wegen Nichtbenutzung bilden sich seine Stimmbänder zurück und wird somit zum medizinischen Wunder erklärt.' Ebenso wie unsere Kommentare, die sich nicht allzu sehr unterscheiden: nett, ruhig, still, Wer? sarkastisch, ironisch etc.! :D
Das schönste Gefühl war, als wir mit quietschenden Reifen zur alles geliebten Kirche mit dem Lied 'Waka Waka' von Shakira und wehenden Haaren gefahren sind, um die letzten feierlichen Zeremonien bezüglich des Abiturs über uns ergehen zu lassen. Den krönenden Abschluss lieferte ich dann mit meinem Lied bei der Zeugnisvergabe: '...wächst und wächst und wächst und wächst, bis ein Stein auf dem ander'n steht und oben sitz ich dick und fett mit Krone, Latschen und Plautze. In meiner Welt halten alle mal die Schnauze! Alle wissen's besser, alle labern Scheiße - pssst in meiner Welt sind jetzt alle mal leise!' 2x2 macht 4, widde widde wit und 3 macht Neune!'
Wir haben es überlebt und ich möchte da nie mehr zurück, aber ich bin dennoch froh, dass ich auf dem RöGy war, da ich dich sonst womöglich niemals in meinem Leben kennen gelernt hätte und ich wahrscheinlich sonst auch nicht gelernt hätte viele Dinge einfach nicht so ernst zu nehmen und mit einem Hauch von Ironie ausklingen zu lassen. Aus uns sind richtige Chiller geworden. Einerseits sehr gut, aber im Moment gar nicht mal so gut, da ich merke wie die Zeit wieder rast und ich mir jetzt eigentlich noch Mathematik I & II innerhalb von drei Wochen reinkloppen müsste (früher reichten zwei intensive Lerntage).
Heute habe ich das Mädchen in mir heraus gelassen, was man sonst eher nicht so von mir kennt: Mehr geschrieben, als wir in diesem Jahr miteinander geredet haben. Wir verstehen uns eben auch ohne Worte.
Jetzt lasse ich mein Testosteron spielen und werde meinen Fernseher für die nächtliche Nintendoaktion (mit Streetfighter, Mario Kart & Co) vom Schlafzimmer in das Wohnzimmer manövrieren. Insgesamt muss ich meine gesamte Wohnung auf den Kopf stellen, damit es hier einigermaßen wohnlich ist. Ich lege mal los und hoffe, dass Philipp und ich dir einen einigermaßen schönen Tag ermöglichen können.
Wir wissen ja (ähnlich wie bei Weihnachten), ab einem bestimmten Alter, gehen Happy und Birthday getrennte Wege. In diesem Sinne: Ich habe dich sowas von gern. Alles alles Liebe. Und bleib auf ewig mein bester Freund! Meins. Bis gleich, alter Haudegen! :D :* ♥
08. August um 11:57 · 
Philipp Alexander, Marion Benkel und Marcel Eck gefällt das.



Marcel Eck Hach Denise :-* Schon lange gehen Happy und Birthday getrennte Wege und doch freu ich mich jedes Mal wie ein kleines Kind auf den Moment, an dem ich mich an diesen Tagen zurücklehnen kann und mich an deinem Pinnwandeintrag erfreuen darf.
Wie wahr, wie wahr. Es waren turbulente Zeiten und doch haben wir uns zusammen durchgeboxt. Ich bin auch froh, dass ich die Zeit mit dir teilen durfte.
Trotz all der schönen Worte brauchst du nicht darauf hoffen, dass ich heute mit Chun-Li und Co. Gnade walten lasse. Ich freu mich auf später :-* Bis dahin

Marion Benkel Das ist so süß, Denise!Ich weine gleich! (:
Ich muss sehr über "während andere scheppernd auf deem Xylophon herumholzten" lachen! Ich war eine davon! :D :D Diese Musikstunde und dieses Lied werde ich mein Leben lang nicht vergessen! :D
8.8.10 18:08


Anstatt zu surfen, mache ich irgendeinen Scheiß im Mathebuch...


ganz ehrlich? Schön wärs!

Zum Abwasch war ich zu traurig. Zum Lernen auch.

Stattdessen gebe ich mich meiner alltäglichen Lethargie hin und tue das, was ich derzeit für gewöhnlich am Besten kann: nichts!

Nebenbei ertönt Adele mit Rolling in the deep. Fast schon Ironie des Schicksals, auch wenn die Sängerin in ihrem Lied die Situation einer Person mit einem gebrochenen Herzen thematisiert, die so willensstark ist, dass sie sich nicht unterkriegen lässt und nun ausbrechen will, in ein sinnerfülltes Leben ohne die Person, die ihr einst alles bedeutet hat.

Die eigentliche Prokrastination, die ich seit drei Jahren nahezu immer an den Tag lege, wird hierbei nicht behandelt. Dennoch fühle ich mich, als würde ich still in der Dunkelheit verharren, als mein Leben in die Hand zu nehmen. Ausbrechen in ein sinnerfülltes Leben? Ich bin dabei.
Doch derzeit befinde ich mich in einer krassen Form der Mutation wie die Mutation Hulk! - ein genetisch verändertes Lebewesen. Was man sonst nur aus Science-Fiction-Filmen kennt, ist in meinem Fall zur traurigen Realität geworden. Realität?
Zur Zeit befinde ich mich wohl eher im Nirvana, in einem undefinierbaren Schwebezustand, aus dem ich seit geraumer Zeit einfach nicht mehr ausbrechen kann.
Back to basics. Normalerweise ist es nicht meine Art der Vergangenheit hinterher zu hängen, aber in dem Zusammenhang des enormen Motivationsabfalls, wünsche ich mir die einst Klassenbeste zurück. Begabung, gilt es in der Regel zu fördern, was ich derzeit anstrebe, ist jedoch das krasse Gegenteil: Vollzeitchillen. Teilzeitstudent. Doch was hat mich zu dem gemacht, was ich jetzt bin? Normalerweise gilt es die Ursachen zu bekämpfen und nicht die Symptome. Doch was ist die Ursache?

Ich habe die Fehler zu lange bei mir gesucht. Doch jetzt weiß ich, dass die Fehler nicht unbedingt nur bei mir lagen. Ich strebte immer nach Perfektion. Perfektion bedeutete für mich: Befriedigend ist schlecht. Zwei ist okay. Eins ist perfekt!

Dieses Schemata behielt ich auch bis zur zwölften Klasse, bei der Noten von ausreichend bis ungenügend bisher nicht existierten.
Die Leistungskurswahl Erziehungswissenschaft setzte dem ein Ende. Ich folgte dem Muster: Ausreichend ist bestanden. Bestanden ist gut. Und gut ist schon fast ne eins.

Nicht nur, dass ich zu den Stillschweigenden gehörte (Der Schweiger bringt mit seinem konfuzianisch angehauchten Beteiligungsstil jeden Lehrer in Bewertungsverlegenheit,da ziemlich genau fünfzig Prozent der Schweiger zwar alles wissen, sich aber schämen, mit ihrem Wissen zu prahlen, während die anderen fünfzig Prozent der Schweiger tatsächlich nichts wissen. Viele Lehrer werfen Münzen. Das war das fatale!), sondern das Schlimmste war, dass der gesamte Klassenspiegel tendenziell immer bei drei Komma fünf lag. Die Note sehr gut und gut wurde nie verteilt. Das Beste, was man nun erreichen konnte war befriedigend. Frustration machte sich breit. Es war nicht mehr perfekt. Ich lies mich hängen. Überall. In jedem Fach. Weil einfach nicht mehr alles perfekt war.

Heute wurde mir klar, dass mein ganzes Leben darunter litt und immernoch leidet, und somit setzte ich heute den ersten Grundbaustein in Richtung Perfektionismus und ordnete neben meinen Gedanken auch endlich meine Wohnung, wie schon lange nicht mehr.

6.11.11 18:15


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