Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist.

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_Love isn't finding the perfect person.It's seeing an imperfect person perfectly!* Am 03.10.2010 küssten wir uns & ab dem 01.11.2010 konnte uns niemand mehr trennen.

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Vergangenheitstraum (Kira&ich) - Der Beginn der Diplomatie…

…oder auch: Die Kunst auszudrücken, was man gar nicht denkt!, ist damals mein kognitiver Leitsatz geworden, der mich tagtäglich unbeschwerter durch den Alltag bringt.

Anders gesagt, hinterhältig, verlogen, aber zugleich ausgefuchst, haben wir uns bis heute durch das Leben gemogelt. Schlimm? Natürlich nicht. Ich mein, ist ja nicht unser Problem, wenn man uns Vertrauen schenkt. Denn, bis heute werde ich als eine vertrauenswürdige Person eingeschätzt und bin leider nicht, leider gar nicht. Schön, wenn man vertraut. Kontrolle ist besser.

Die Vergangenheit holt dich immer wieder ein:
Schon früher haben wir gewußt: Reden ist silber. Ausreden sind gold. Jeden verdammten Tag waren wir zusammen unterwegs. Was wir zusammen waren? Unschlagbar.

Nur hat uns das niemand so recht abkaufen wollen. Im Grunde dachte doch jeder, dass wir so eine Art Zweckfreundschaft genießen, um entweder mal wieder an die vermeintlich ‘netten Burschen’ heran zu kommen, oder, weil ich einfach Mitleid hatte, dass du nicht in ‘unseren’ coolen Spielen der Straße involviert wirst, da die Anderen und ich einfach viel besser befreundet waren. War das so, ja? Leider. oder sagen wir glücklicherweise, nein. Dachte nur jeder.

Das Spiel, welches wir mit Leidenschaft genossen, war wohl das Versteckspiel. Wieso? Weiß der Henker.

Vermutlich, damit wir uns nicht immer vor unseren Freunden drücken mußten und trotzdem so wenig wie möglich mit ihnen zu tun hatten, denn! Wir hatten unsere eigenen Trick, das unerwünschte Zählen und anschließenden Suchen unserer Liebsten zu umgehen. Während ich versuchte mit Situationskomik, die Leute aufzuheitern bzw. eigentlich abzulenken, hast du schon mal von vorne herein im Inneren für dich so ausgezählt, dass wir beide auf keinen Fall die Anderen in ihren krassen Verstecken auffinden müssen. Auffällig war nur immer, dass du unbedingt auszählen wolltest. Das sind wir später aber auch sehr klug umgangen, als ich mich dafür erkoren habe, auszuzählen. Ich mein, mir hat sowieso jeder vertraut und in mir die gute Freundin gesehen. Wieso sollte ich da schummeln? Verrückt.

Die eigentlich wichtigen Regeln des Spiels, die von vorne herein untereinander abgeklärt wurden, haben uns nicht sonderlich interessiert, wenn wir sie denn überhaupt wahr genommen haben.

Die für die anderen existentiellen Fragen, wie: Wo darf man sich verstecken? Waren für uns sofort rein logisch zu beantworten. Natürlich überall. Das waren zumindest unsere Regeln. Und so blieb es auch nicht aus, dass wir uns während des Spiels einfach mal bei dir zu Hause versteckt haben. Ich mein, Essen ist halt voll wichtig. Das sah man dir ja auch an!
Während wir also drinnen genüßlich speisten oder uns anderweitig beschäftigten, hörten wir schon durch das spaltweit geöffnete Fenster verzweifelte Kinderstimmen, die zur Revanche heraus forderten oder auch überhaupt erstmal verlangten, dass wir unser irrwitziges Versteck preisgaben. Irgendwann hatten wir dann doch Mitleid und sind dann, ausgefuchst wie wir waren und auch immer noch sind, durch die Gärten geschlichen, um uns dann mit den Worten: ‘So schwer war unser Versteck auch nicht!’ zu ergeben. Die genervten Stimmen verlangten zur Kundgebung unseres Versteckes und wie immer, hatten wir eine plausible, aber keine ehrliche Antwort parat. Natürlich haben wir nicht die gesamte Zeit im Garten hinter der Mülltonne verharrt. Menschenskinder. Da wir bei dem Spiel mit unseren etwas eigenen Spielregeln natürlich immer gewannen, war es für uns für den Rest des Tages natürlich nicht nötig, die anderen zu suchen und wenn wir uns doch einmal dazu erbarmten, dann hat derjenige von uns, der sich natürlich mit verstecken mußte, sich so in Sichtweite positioniert, dass der Suchende von uns gar nicht lange suchen mußte, um das Versteck ausfindig zu machen. Denn, und das war das Wichtige, derjenige von uns, der sich versteckte, hat sich gleichzeitig die Verstecke der Anderen gemerkt, so dass es ein Leichtes war, die anderen alle fix ausfindig zu machen. So hielten wir untereinander Blickkontakt und per Fingerzeig, war jedes Versteck sofort enttarnt.

Die dachten echt alle, wir haben es voll drauf. Nun gut, hatten wir auch, aber auf einer anderen Art und Weise.

Nur einmal wurde uns ein Strich durch die Rechnung gemacht, als wir mit unserem Nachbarsjungen Sven in die Gruppe eingeteilt wurden, da wir mal wieder Mitleid mit ihm hatten.

Gemeinsam haben wir uns mit ihm hinter den Mülltonnen eines Gartens versteckt, doch da der Junge irgendwie hyperaktiv zu sein schien, konnte er nicht lange dahinter verharren und turnte vergnügt im Garten herum, und wurde fast panisch als man ihn komischerweise entdeckte. Aus Frust heraus, verriet er uns mit den Worten: ‘HIER sind noch zwei’ an die anderen, wobei wir mit beruhigenden Worten ‘Sveeen, wir haben noch nicht verloren! Wir sind in DEINER Gruppe’ auf ihn einredeten. Aber es war zwecklos. Sven war sich sicher, dass wir nicht so einfach davon kommen werden. Kamen wir auch nicht. Dank Sven!

14.4.12 14:21
 


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