Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist.

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_Love isn't finding the perfect person.It's seeing an imperfect person perfectly!* Am 03.10.2010 küssten wir uns & ab dem 01.11.2010 konnte uns niemand mehr trennen.

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Anstatt zu surfen, mache ich irgendeinen Scheiß im Mathebuch...


ganz ehrlich? Schön wärs!

Zum Abwasch war ich zu traurig. Zum Lernen auch.

Stattdessen gebe ich mich meiner alltäglichen Lethargie hin und tue das, was ich derzeit für gewöhnlich am Besten kann: nichts!

Nebenbei ertönt Adele mit Rolling in the deep. Fast schon Ironie des Schicksals, auch wenn die Sängerin in ihrem Lied die Situation einer Person mit einem gebrochenen Herzen thematisiert, die so willensstark ist, dass sie sich nicht unterkriegen lässt und nun ausbrechen will, in ein sinnerfülltes Leben ohne die Person, die ihr einst alles bedeutet hat.

Die eigentliche Prokrastination, die ich seit drei Jahren nahezu immer an den Tag lege, wird hierbei nicht behandelt. Dennoch fühle ich mich, als würde ich still in der Dunkelheit verharren, als mein Leben in die Hand zu nehmen. Ausbrechen in ein sinnerfülltes Leben? Ich bin dabei.
Doch derzeit befinde ich mich in einer krassen Form der Mutation wie die Mutation Hulk! - ein genetisch verändertes Lebewesen. Was man sonst nur aus Science-Fiction-Filmen kennt, ist in meinem Fall zur traurigen Realität geworden. Realität?
Zur Zeit befinde ich mich wohl eher im Nirvana, in einem undefinierbaren Schwebezustand, aus dem ich seit geraumer Zeit einfach nicht mehr ausbrechen kann.
Back to basics. Normalerweise ist es nicht meine Art der Vergangenheit hinterher zu hängen, aber in dem Zusammenhang des enormen Motivationsabfalls, wünsche ich mir die einst Klassenbeste zurück. Begabung, gilt es in der Regel zu fördern, was ich derzeit anstrebe, ist jedoch das krasse Gegenteil: Vollzeitchillen. Teilzeitstudent. Doch was hat mich zu dem gemacht, was ich jetzt bin? Normalerweise gilt es die Ursachen zu bekämpfen und nicht die Symptome. Doch was ist die Ursache?

Ich habe die Fehler zu lange bei mir gesucht. Doch jetzt weiß ich, dass die Fehler nicht unbedingt nur bei mir lagen. Ich strebte immer nach Perfektion. Perfektion bedeutete für mich: Befriedigend ist schlecht. Zwei ist okay. Eins ist perfekt!

Dieses Schemata behielt ich auch bis zur zwölften Klasse, bei der Noten von ausreichend bis ungenügend bisher nicht existierten.
Die Leistungskurswahl Erziehungswissenschaft setzte dem ein Ende. Ich folgte dem Muster: Ausreichend ist bestanden. Bestanden ist gut. Und gut ist schon fast ne eins.

Nicht nur, dass ich zu den Stillschweigenden gehörte (Der Schweiger bringt mit seinem konfuzianisch angehauchten Beteiligungsstil jeden Lehrer in Bewertungsverlegenheit,da ziemlich genau fünfzig Prozent der Schweiger zwar alles wissen, sich aber schämen, mit ihrem Wissen zu prahlen, während die anderen fünfzig Prozent der Schweiger tatsächlich nichts wissen. Viele Lehrer werfen Münzen. Das war das fatale!), sondern das Schlimmste war, dass der gesamte Klassenspiegel tendenziell immer bei drei Komma fünf lag. Die Note sehr gut und gut wurde nie verteilt. Das Beste, was man nun erreichen konnte war befriedigend. Frustration machte sich breit. Es war nicht mehr perfekt. Ich lies mich hängen. Überall. In jedem Fach. Weil einfach nicht mehr alles perfekt war.

Heute wurde mir klar, dass mein ganzes Leben darunter litt und immernoch leidet, und somit setzte ich heute den ersten Grundbaustein in Richtung Perfektionismus und ordnete neben meinen Gedanken auch endlich meine Wohnung, wie schon lange nicht mehr.

6.11.11 18:15
 


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