Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist.

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_Love isn't finding the perfect person.It's seeing an imperfect person perfectly!* Am 03.10.2010 küssten wir uns & ab dem 01.11.2010 konnte uns niemand mehr trennen.

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Geburtstag 2010! -Text von Marcel!

Denise Butz
 
_______________________________________
Marcel Eckert
 
Liebste Denise

Getreu dem Motto „Besser spät, als nie“ schreibe ich dir hier meinen verspäteten „23:59-Uhr-Ich-kopiere-den-Geburtstagsgruß-den-Ich-s­chon-3-Wochen-vorher-getippt-und-bei-Word-gespeicher­t-hab-ins-Textfeld“ :D
Nun habe ich dir schon meine herzlichsten Glückwünsche ausgerichtet und beim Blick auf den Kalender musste ich wieder einmal feststellen, dass dein Geburtstag auch immer schon das Ende des Jahres einläutet. Dies veranlasst mich natürlich dazu, das Jahr, mit dieser Gelegenheit, revue passieren zu lassen. Und ich kann sofort beim Jahreswechsel 2009/10 beginnen. Wie jedes Jahr konnte ich diesen Wechsel an deiner Seite verbringen. Ich sehe noch dein wehendes Haar auf unserer Anreise nach England mit dem Hovercraft, den es seit 30 Jahren nicht mehr gibt. Aber egal. Pünktlich um 00:00 Uhr deutscher Zeit bekam ich deine SMS mit den Glückwünschen zum Neuen Jahr. Um die Zeit hatte ich noch n Stündchen im Alten. Aber Geschenkt.
Der Januar stand ins Haus und mit ihm die Vorabi-Klausuren. Panik auf allen Fluren. Gedränge, Gezitter, wilde Spekulationen. Und wir uns mit nem Käsebaguette mampfend auf die Altbautreppe gechillt. „Ich schaff's eh nicht“ - „Ach klar. Passt schon“ Somit wurde jegliche Befürchtung im Keim erstickt. Viel mehr Sorgen machte uns die Mottowoche, die ins Haus stand. Laune auf dem Tiefpunkt aber jeden Spaß mitgemacht. Und wenn es mit ner Bierflasche aufm Schulhof hüpfend und singend zu „So geh'n die Leibnizer, die Leibnizer geh'n so“ war. Das Abitur rückte näher und näher und auch unsere Anspannung wuchs. Englisch? „Ach, da kann man immer was schreiben“ Gesagt, getan. Die ruhiger Atmosphäre der Aula verhalf uns zu einer souveränen Englischnote.
Deutsch? „Ich nehm eh den Sachtext“ Dumm nur, wenn dieser über ein Thema geht, was man großzügig ausgelassen hat. Erschrockene Blicke tauschend seh ich uns in erster Reihe in der Aula sitzen und ein Blättchen nach dem anderen zur Seite legen.
Effi Briest, als geringstes Übel, hat unser Abi gerettet. Erziehungswissenschaften LK. Montessori? „Is eh immer das gleiche. Hilf mir es mir selbst zu machen...Äh...Hilf mir, mir selbst zu helfen? Es zu tun? Was überhaupt?“ Nazi-Jugend? „Der oberste darf treten. Das Schwache muss weggehämmert werden“ Einprägsame Zitate aus unerem Lieblings-LK. Natürlich schreibt Frau Butz als (fast) einzige über n Thema, was keiner kann....und schreibt...und schreibt...und schreibt. Das Zittern hatte vorerst ein Ende. Biologie stand ins Haus. „Wir haben 4 Wochen für 4 Themen. Also jede Woche ein Thema“ hieß es nach der EW Klausur. „Wir haben 2 Wochen für 4 Themen. Also jede Woche zwei“ hieß es schon bald danach. „Wir haben jetzt noch ne GANZE Woche für die paar Themen“ hieß es kurz vor der Prüfung.
„Ich les mir alles einmal durch“ hieß es am Tag davor.
Du, erleichtert aus dem Biosaal hüpfend, wie ein junges Reh, und ich zitternd auf der Treppe kauernd. Auch hier konnte ich auf deine seelische Unterstützung zählen. Mit Humor und Charme schafften wir es 3 Jahre bis hin vor die Türe des Direktors. Keine 5 Stunden später, warst du dann auch schon dran und es hieß „Bestanden und keine Nachprüfung“ Euphorie pur. Wir hatten unser Abitur. Doch der Stress sollte nicht enden. Abiball. Clubtanz. Walzer. Diese Probleme ließen das Abitur alt aussehen. Beim Clubtanz einfach abgehauen und den Walzer im 5 Minuten-Youtube-Crashkurs im Vor-und-zurück-Drehung-machen-wir-nicht-Stil eingeübt. Auch hier waren wir, wie immer, sehr produktiv.
Der Tag der Tage. Zur Kirche cruisen. Shakira dröhnt aus den Boxen. Die Bässe lassen unsere Haare wehen. Als letzte in die Kirche einmarschiert um dann ganz vorne auf nem Holzbalken sitzen zu dürfen. Zeugnisvergabe. Die 3 Minuten im Rampenlicht wurden mit hochrotem Kopf abgefrühstückt. Zur Aula rennen, Zeugnis aus der Hand reißen und so schnell wie möglich wieder runter. Abends dann unser Auftritt. Der Walzer, der keine 2 Minuten dauerte wurde vom Clubtanz abgelöst, bei dem wir wie immer voller Euphorie ganz vorne mit dabei waren. Essen wird sowieso überschätzt, daher waren Stühle und Tische für uns unnötig.
Nein, wir geben uns auch mit nem Strohstühlchen in der Lobby zufrieden. Jegliche Kommentare prallten an uns ab. Nein wir sitzen gerne in der Empfangshalle mit nem Teller Rohkost und nem Käsepieker. Den Rest des Abends mehr oder weniger draußen verbracht, endete unserer gemeinsame Schulzeit. Nun sollte es für dich an die Uni gehen und ich mich als produktives Mitglied der Gesellschaft erweisen. Und so verharren wir nun. Es war wieder ein turbolentes Jahr und ich könnte mir niemand Besseren vorstellen, mit dem ich den Großteil davon teilen konnte.
Auf diesem Weg nocheinmal Alles Gute nachträglich =)
Hab dich lieb ♥ ♥ ♥ ♥
27.11.11 01:01
 


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