Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist.

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_Love isn't finding the perfect person.It's seeing an imperfect person perfectly!* Am 03.10.2010 küssten wir uns & ab dem 01.11.2010 konnte uns niemand mehr trennen.

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Geburtstag 2010! -Text von Marcel!

Denise Butz
 
_______________________________________
Marcel Eckert
 
Liebste Denise

Getreu dem Motto „Besser spät, als nie“ schreibe ich dir hier meinen verspäteten „23:59-Uhr-Ich-kopiere-den-Geburtstagsgruß-den-Ich-s­chon-3-Wochen-vorher-getippt-und-bei-Word-gespeicher­t-hab-ins-Textfeld“ :D
Nun habe ich dir schon meine herzlichsten Glückwünsche ausgerichtet und beim Blick auf den Kalender musste ich wieder einmal feststellen, dass dein Geburtstag auch immer schon das Ende des Jahres einläutet. Dies veranlasst mich natürlich dazu, das Jahr, mit dieser Gelegenheit, revue passieren zu lassen. Und ich kann sofort beim Jahreswechsel 2009/10 beginnen. Wie jedes Jahr konnte ich diesen Wechsel an deiner Seite verbringen. Ich sehe noch dein wehendes Haar auf unserer Anreise nach England mit dem Hovercraft, den es seit 30 Jahren nicht mehr gibt. Aber egal. Pünktlich um 00:00 Uhr deutscher Zeit bekam ich deine SMS mit den Glückwünschen zum Neuen Jahr. Um die Zeit hatte ich noch n Stündchen im Alten. Aber Geschenkt.
Der Januar stand ins Haus und mit ihm die Vorabi-Klausuren. Panik auf allen Fluren. Gedränge, Gezitter, wilde Spekulationen. Und wir uns mit nem Käsebaguette mampfend auf die Altbautreppe gechillt. „Ich schaff's eh nicht“ - „Ach klar. Passt schon“ Somit wurde jegliche Befürchtung im Keim erstickt. Viel mehr Sorgen machte uns die Mottowoche, die ins Haus stand. Laune auf dem Tiefpunkt aber jeden Spaß mitgemacht. Und wenn es mit ner Bierflasche aufm Schulhof hüpfend und singend zu „So geh'n die Leibnizer, die Leibnizer geh'n so“ war. Das Abitur rückte näher und näher und auch unsere Anspannung wuchs. Englisch? „Ach, da kann man immer was schreiben“ Gesagt, getan. Die ruhiger Atmosphäre der Aula verhalf uns zu einer souveränen Englischnote.
Deutsch? „Ich nehm eh den Sachtext“ Dumm nur, wenn dieser über ein Thema geht, was man großzügig ausgelassen hat. Erschrockene Blicke tauschend seh ich uns in erster Reihe in der Aula sitzen und ein Blättchen nach dem anderen zur Seite legen.
Effi Briest, als geringstes Übel, hat unser Abi gerettet. Erziehungswissenschaften LK. Montessori? „Is eh immer das gleiche. Hilf mir es mir selbst zu machen...Äh...Hilf mir, mir selbst zu helfen? Es zu tun? Was überhaupt?“ Nazi-Jugend? „Der oberste darf treten. Das Schwache muss weggehämmert werden“ Einprägsame Zitate aus unerem Lieblings-LK. Natürlich schreibt Frau Butz als (fast) einzige über n Thema, was keiner kann....und schreibt...und schreibt...und schreibt. Das Zittern hatte vorerst ein Ende. Biologie stand ins Haus. „Wir haben 4 Wochen für 4 Themen. Also jede Woche ein Thema“ hieß es nach der EW Klausur. „Wir haben 2 Wochen für 4 Themen. Also jede Woche zwei“ hieß es schon bald danach. „Wir haben jetzt noch ne GANZE Woche für die paar Themen“ hieß es kurz vor der Prüfung.
„Ich les mir alles einmal durch“ hieß es am Tag davor.
Du, erleichtert aus dem Biosaal hüpfend, wie ein junges Reh, und ich zitternd auf der Treppe kauernd. Auch hier konnte ich auf deine seelische Unterstützung zählen. Mit Humor und Charme schafften wir es 3 Jahre bis hin vor die Türe des Direktors. Keine 5 Stunden später, warst du dann auch schon dran und es hieß „Bestanden und keine Nachprüfung“ Euphorie pur. Wir hatten unser Abitur. Doch der Stress sollte nicht enden. Abiball. Clubtanz. Walzer. Diese Probleme ließen das Abitur alt aussehen. Beim Clubtanz einfach abgehauen und den Walzer im 5 Minuten-Youtube-Crashkurs im Vor-und-zurück-Drehung-machen-wir-nicht-Stil eingeübt. Auch hier waren wir, wie immer, sehr produktiv.
Der Tag der Tage. Zur Kirche cruisen. Shakira dröhnt aus den Boxen. Die Bässe lassen unsere Haare wehen. Als letzte in die Kirche einmarschiert um dann ganz vorne auf nem Holzbalken sitzen zu dürfen. Zeugnisvergabe. Die 3 Minuten im Rampenlicht wurden mit hochrotem Kopf abgefrühstückt. Zur Aula rennen, Zeugnis aus der Hand reißen und so schnell wie möglich wieder runter. Abends dann unser Auftritt. Der Walzer, der keine 2 Minuten dauerte wurde vom Clubtanz abgelöst, bei dem wir wie immer voller Euphorie ganz vorne mit dabei waren. Essen wird sowieso überschätzt, daher waren Stühle und Tische für uns unnötig.
Nein, wir geben uns auch mit nem Strohstühlchen in der Lobby zufrieden. Jegliche Kommentare prallten an uns ab. Nein wir sitzen gerne in der Empfangshalle mit nem Teller Rohkost und nem Käsepieker. Den Rest des Abends mehr oder weniger draußen verbracht, endete unserer gemeinsame Schulzeit. Nun sollte es für dich an die Uni gehen und ich mich als produktives Mitglied der Gesellschaft erweisen. Und so verharren wir nun. Es war wieder ein turbolentes Jahr und ich könnte mir niemand Besseren vorstellen, mit dem ich den Großteil davon teilen konnte.
Auf diesem Weg nocheinmal Alles Gute nachträglich =)
Hab dich lieb ♥ ♥ ♥ ♥
27.11.11 01:01


Auf dem Weg zur Uni fühle ich mich wie Frodo auf dem Weg nach Morodor

Wenn's sonst nichts ist. Ich mein, gibt schlimmeres. Zum Beispiel, wie den Rauswurf eines Kommilitonen durch den Professor wegen enormer Verspätung. Ich mein, fünfzehn Minuten, das ist schon krass. Sich über der zugegeben übertriebenen Entscheidung des Profs dermaßen bis in die späten Abendstunden aufzuregen, ist in der Tat noch krasser. Ich mein, was bringt's? Beruhigender, wenn man die Zustimmung der Anderen erlangt, dass der Prof echt voll scheiße ist? Ich mein, wenns dem Ego hilft, ändert aber dennoch nichts mehr an der bereits vergangenen Situation und macht den Prof nicht freundlicher. Ich mein, aufregen ist total sinnlos und schadet einem nur selbst. Deswegen lass ich's. Da bleib ich vergleichsweise lieber Frodo, der jeden Tag auf gut Glück den Anschluss bekommt und eine Reise quer durch Remscheid und Wuppertal innerhalb von fünfzig Minuten absolviert. Das war's dann aber auch an Anstrengung. In der Uni selbst ist man offiziell vielleicht Maschinenbaustudent, aber inoffiziell bleibt man Teilzeitstudent und lebt das Leben eines Wiwi-Studenten mit täglich vier Stündchen Uni, und möglicherweise auch eins oder zwei freien Tagen. Man gönnt sich ja sonst nichts!
7.11.11 20:11


Happy Birthday, bester Freund!

Denise Butz Ich erinnere dich unter anderem gerne an das Lied 'HINNEMATOFFUMANAHIMMSCHEWETTASCHIMMGAMMJASCHATT' oder an die liebe Miriam Makeba, die uns mit ihrem Pata Pata Song in Musik bei der guten Frau Menze erröten lies, da wir, wie so oft, die Einzigen waren, die zwei Stunden fortlaufend immer die selbe Textzeile 'Saguquga sathi bega nantsi pata pata' mit unserer engelsgleichen Stimme vorsingen mussten während die anderen scheppernd auf dem Xylophon herumholzten.
Das RöGy hat uns in jeder Hinsicht geprägt, überwiegend negativ, aber wir haben alles gut durch unsere überwiegend sarkastischen Sichtweisen überstanden. So auch die letzten Monate kurz vorm Abitur, wo wir uns jeden Tag schworen, mit dem Lernen zu beginnen. Aber wie so immer, haben wir bis kurz vor den Prüfungen gechillt und uns dann eine Woche vorher, die wichtigsten Informationen (für mehr blieb keine Zeit) reingedrescht, von dem dann in der Prüfung selbst noch ca. 10% Wissen übrig blieb.
Der Deutsch Leistungskurs hat uns letztendlich sowieso einen Strich durch die Rechnung gemacht. Dir, als du mit deinen auswendig gelernten Medientheorien über Effi Briest und Texten zu Marquis von Posa hingst, und mir sowieso, da ich von Effi nur das erste Kapitel gelesen hatte und Lyrik absolut nicht lernen wollte. Eine Stunde vor Abgabe erfuhr ich dann sogar, dass man sich vorne das Buch zu Effi Briest hätte nehmen können, da man sonst doch gar nicht die Sprache analysieren könne. Oh doch, das konnte ich mit ein wenig Improvisation.
Alles in allem, war unser Abitur sowieso die reinste Improvisation. Genauso, wie wir uns einen Tag vor der mündlichen Biologie-Prüfung verrückt gemacht hatten, ob wir nun in der Prüfung sitzen werden, oder doch lieber stehen, weil es selbstbewusster herüber kommt. Völlig unnötige Fragen, denn: Ich musste stehen!
Auch deine sichere Information, dass wir uns für den ersten Teil der Prüfung für den zehnminütigen Vortag notizen machen dürfen, hatte sich relativiert, als ich mit meinem leeren Stammbäumchen, welches sich auf einer Folie befand, keinerlei Notizen machen konnte, da ich nach Anfrage auf einen normalen Filzschreiber laut meines Prüfers 'Nichts anderes brauche als einen Folienstift!'
Gut fand ich auch, dass wir kurz vor der Prüfung, Themen, die wir nicht wirklich verstehen, angeben können, damit wir in diesen Bereichen auch wirklich nicht abgefragt werden. Denise gibt an: Genetik.
Der Stammbaum gehört natürlich nicht zur Genetik, nein nein.
Wie dem auch sei, in dem zweiten Teil der Prüfung habe ich direkt zu Beginn einen rausgehauen, als er mich nach den abiotischen Faktoren fragte und ich siegesbewusst mit' Abiotische Faktoren? Das sind Faktoren aus der unbelebten Umwelt, dazu gehören Wasser, Licht, Klima, etc.' antwortete und mir nur ein kritischer Blick entgegen gebracht wurde, mit den fragenden Worten: 'Mehr weißt du nicht?!'
Schade, dass der zweite Teil der Prüfung nur zehn Minuten gedauert hat, sonst hätte ich gerne noch die anderen Faktoren (die ungefähr gegen unendlich gehen) aufgezählt.
Erinnerst du dich als ich an dem Internet-Gewinnspiel mit der Frage: Was war eure schlimmste Abiturfrage?' teilnehmen wollte?
Hätte ich die abitotischen Faktoren doch besser dahin geschickt. Ich hätte gewonnen, schon alleine aus Mitleid!
Der schönste Moment im Leben war wohl nicht, als wir unwürdevoll vor dem Abitur auf das Dach der der Schule krakselten, sondern, als wir endlich unsere verkorkste Abizeitung in den Händen hielten und wussten, dass wir diese Schule nie wieder aus Bildungsgründen betreten müssen. Stattdessen treffen wir uns dort jetzt immer zum Trinken, komisch. Naja das ist ein anderes Thema.
Vor allem in der Abizeitung erkennt man, dass wir bleibende Erinnerungen in den Köpfen unserer Mitschüler hinterlassen haben. Ich zitiere: 'Denise Butz - modelt, adoptiert einen Chinesen, den sie Günther nennt. / Marcel Eckert - Wegen Nichtbenutzung bilden sich seine Stimmbänder zurück und wird somit zum medizinischen Wunder erklärt.' Ebenso wie unsere Kommentare, die sich nicht allzu sehr unterscheiden: nett, ruhig, still, Wer? sarkastisch, ironisch etc.! :D
Das schönste Gefühl war, als wir mit quietschenden Reifen zur alles geliebten Kirche mit dem Lied 'Waka Waka' von Shakira und wehenden Haaren gefahren sind, um die letzten feierlichen Zeremonien bezüglich des Abiturs über uns ergehen zu lassen. Den krönenden Abschluss lieferte ich dann mit meinem Lied bei der Zeugnisvergabe: '...wächst und wächst und wächst und wächst, bis ein Stein auf dem ander'n steht und oben sitz ich dick und fett mit Krone, Latschen und Plautze. In meiner Welt halten alle mal die Schnauze! Alle wissen's besser, alle labern Scheiße - pssst in meiner Welt sind jetzt alle mal leise!' 2x2 macht 4, widde widde wit und 3 macht Neune!'
Wir haben es überlebt und ich möchte da nie mehr zurück, aber ich bin dennoch froh, dass ich auf dem RöGy war, da ich dich sonst womöglich niemals in meinem Leben kennen gelernt hätte und ich wahrscheinlich sonst auch nicht gelernt hätte viele Dinge einfach nicht so ernst zu nehmen und mit einem Hauch von Ironie ausklingen zu lassen. Aus uns sind richtige Chiller geworden. Einerseits sehr gut, aber im Moment gar nicht mal so gut, da ich merke wie die Zeit wieder rast und ich mir jetzt eigentlich noch Mathematik I & II innerhalb von drei Wochen reinkloppen müsste (früher reichten zwei intensive Lerntage).
Heute habe ich das Mädchen in mir heraus gelassen, was man sonst eher nicht so von mir kennt: Mehr geschrieben, als wir in diesem Jahr miteinander geredet haben. Wir verstehen uns eben auch ohne Worte.
Jetzt lasse ich mein Testosteron spielen und werde meinen Fernseher für die nächtliche Nintendoaktion (mit Streetfighter, Mario Kart & Co) vom Schlafzimmer in das Wohnzimmer manövrieren. Insgesamt muss ich meine gesamte Wohnung auf den Kopf stellen, damit es hier einigermaßen wohnlich ist. Ich lege mal los und hoffe, dass Philipp und ich dir einen einigermaßen schönen Tag ermöglichen können.
Wir wissen ja (ähnlich wie bei Weihnachten), ab einem bestimmten Alter, gehen Happy und Birthday getrennte Wege. In diesem Sinne: Ich habe dich sowas von gern. Alles alles Liebe. Und bleib auf ewig mein bester Freund! Meins. Bis gleich, alter Haudegen! :D :* ♥
08. August um 11:57 · 
Philipp Alexander, Marion Benkel und Marcel Eck gefällt das.



Marcel Eck Hach Denise :-* Schon lange gehen Happy und Birthday getrennte Wege und doch freu ich mich jedes Mal wie ein kleines Kind auf den Moment, an dem ich mich an diesen Tagen zurücklehnen kann und mich an deinem Pinnwandeintrag erfreuen darf.
Wie wahr, wie wahr. Es waren turbulente Zeiten und doch haben wir uns zusammen durchgeboxt. Ich bin auch froh, dass ich die Zeit mit dir teilen durfte.
Trotz all der schönen Worte brauchst du nicht darauf hoffen, dass ich heute mit Chun-Li und Co. Gnade walten lasse. Ich freu mich auf später :-* Bis dahin

Marion Benkel Das ist so süß, Denise!Ich weine gleich! (:
Ich muss sehr über "während andere scheppernd auf deem Xylophon herumholzten" lachen! Ich war eine davon! :D :D Diese Musikstunde und dieses Lied werde ich mein Leben lang nicht vergessen! :D
8.8.10 18:08


Anstatt zu surfen, mache ich irgendeinen Scheiß im Mathebuch...


ganz ehrlich? Schön wärs!

Zum Abwasch war ich zu traurig. Zum Lernen auch.

Stattdessen gebe ich mich meiner alltäglichen Lethargie hin und tue das, was ich derzeit für gewöhnlich am Besten kann: nichts!

Nebenbei ertönt Adele mit Rolling in the deep. Fast schon Ironie des Schicksals, auch wenn die Sängerin in ihrem Lied die Situation einer Person mit einem gebrochenen Herzen thematisiert, die so willensstark ist, dass sie sich nicht unterkriegen lässt und nun ausbrechen will, in ein sinnerfülltes Leben ohne die Person, die ihr einst alles bedeutet hat.

Die eigentliche Prokrastination, die ich seit drei Jahren nahezu immer an den Tag lege, wird hierbei nicht behandelt. Dennoch fühle ich mich, als würde ich still in der Dunkelheit verharren, als mein Leben in die Hand zu nehmen. Ausbrechen in ein sinnerfülltes Leben? Ich bin dabei.
Doch derzeit befinde ich mich in einer krassen Form der Mutation wie die Mutation Hulk! - ein genetisch verändertes Lebewesen. Was man sonst nur aus Science-Fiction-Filmen kennt, ist in meinem Fall zur traurigen Realität geworden. Realität?
Zur Zeit befinde ich mich wohl eher im Nirvana, in einem undefinierbaren Schwebezustand, aus dem ich seit geraumer Zeit einfach nicht mehr ausbrechen kann.
Back to basics. Normalerweise ist es nicht meine Art der Vergangenheit hinterher zu hängen, aber in dem Zusammenhang des enormen Motivationsabfalls, wünsche ich mir die einst Klassenbeste zurück. Begabung, gilt es in der Regel zu fördern, was ich derzeit anstrebe, ist jedoch das krasse Gegenteil: Vollzeitchillen. Teilzeitstudent. Doch was hat mich zu dem gemacht, was ich jetzt bin? Normalerweise gilt es die Ursachen zu bekämpfen und nicht die Symptome. Doch was ist die Ursache?

Ich habe die Fehler zu lange bei mir gesucht. Doch jetzt weiß ich, dass die Fehler nicht unbedingt nur bei mir lagen. Ich strebte immer nach Perfektion. Perfektion bedeutete für mich: Befriedigend ist schlecht. Zwei ist okay. Eins ist perfekt!

Dieses Schemata behielt ich auch bis zur zwölften Klasse, bei der Noten von ausreichend bis ungenügend bisher nicht existierten.
Die Leistungskurswahl Erziehungswissenschaft setzte dem ein Ende. Ich folgte dem Muster: Ausreichend ist bestanden. Bestanden ist gut. Und gut ist schon fast ne eins.

Nicht nur, dass ich zu den Stillschweigenden gehörte (Der Schweiger bringt mit seinem konfuzianisch angehauchten Beteiligungsstil jeden Lehrer in Bewertungsverlegenheit,da ziemlich genau fünfzig Prozent der Schweiger zwar alles wissen, sich aber schämen, mit ihrem Wissen zu prahlen, während die anderen fünfzig Prozent der Schweiger tatsächlich nichts wissen. Viele Lehrer werfen Münzen. Das war das fatale!), sondern das Schlimmste war, dass der gesamte Klassenspiegel tendenziell immer bei drei Komma fünf lag. Die Note sehr gut und gut wurde nie verteilt. Das Beste, was man nun erreichen konnte war befriedigend. Frustration machte sich breit. Es war nicht mehr perfekt. Ich lies mich hängen. Überall. In jedem Fach. Weil einfach nicht mehr alles perfekt war.

Heute wurde mir klar, dass mein ganzes Leben darunter litt und immernoch leidet, und somit setzte ich heute den ersten Grundbaustein in Richtung Perfektionismus und ordnete neben meinen Gedanken auch endlich meine Wohnung, wie schon lange nicht mehr.

6.11.11 18:15


Durchzechte Nächte.

Schon länger nicht geschrieben, aus dem einfachen Grund, weil mein Schlafpensum momentan gegen Null geht.
Angefangen bei Silvester. Bei Chrisitan. Dazu gibt es eigentlich nur zu sagen: Kompletter Reinfall & dass nichtmals meine Matheaufgaben so falsch sind wie die Leute, die an dieser Party anwesend waren. Außer Mathias, Marion & Paul.
Aber die Silvesternacht endete genauso wundervoll wie sie begonnen hat, mit einer schlaflosen Nacht die sich bis zum Morgen zog, weil ein kleiner Junge die Mächte des Alkohols und die Grenzen seines eigenen Körpers kennen lernte, und das leider nicht nur einmal.
Gestern war Marion zum Kochen hier, wobei der Begriff 'kochen' bei mir nahezu unangebracht scheint, da dieser Akt maximal zehn Minuten beansprucht hat. Später kamen wir aus Langeweile auf die grandiose Idee noch einmal den Saitensprung zu besuchen, nachdem wir erst vor ein paar Wochen zum Nachfeiern des Geburtstages von Marion einen sehr gequälten Abend dort verbracht haben. Aber es war nichts desto trotz recht amüsant, zumindest für eineinhalb Stunden bis wir wieder den glatteisbeschmückten Fußweg nach Hause zu mir einschlugen.
& heute habe ich den Abend gemütlich mit Mathias & Freunden im Kino ausklingen lassen. Perfekter geht es nicht, dachte ich, bis ich heim kam und die grandiosen Ergebnissen des letzten Testates der Uni online gesehen habe.

Ich mag ins Bett, gute Nacht! 01.01
7.1.11 01:01


Frag' garnicht erst. Ich habe keine Hobbies.

Gestern um diese Uhrzeit lag ich noch im Beet und heute ist schon wieder das Nonplusultra-Chillen angesagt. Göttlich. Aber nicht ganz. Manchmal habe ich sogar den ein oder anderen Blick in den Kühlschrank geworfen, aber mehr zur Vergewisserung, dass sich noch die gesamten Lebensmittel an Ort und Stelle befinden. War aber selbst nach einer halben Stunde immernoch alles drin. ((: Sinnvoller Weise habe ich nichtmals einen Blick für die Übungsblätter der Uni riskiert,weil ich irgendwie das Gefühl habe, dass diese härter sind, als das gesamte Studium eines Lehramtstudierenden. Sie machen mir förmlich Angst und steigern die Prokrastination voraussichtlich bis zum Vorlesungsbeginn.
26.12.10 20:32


Fiktiv - Ficktief

__________________________________________________ Wenn Goldfische anfangen dich anzustarren, stimmt irgendetwas nicht mit dir. So viel weiß ich (noch).
Vor dem Treffen:
Nys*♥*:
Wenn ich um 18 uhr immernoch on bin, dann steig nicht in den Bus ein :'D
Marcel:
ok :'D
Nys*♥*:
Scheiße verdammt. Mir fällt ein dass mein letztes Ticket ins Wasser gefallen ist. Ich muss das mal im Internet suchen. Scheeeeeeiße. Die Zeit rast.
Marcel: Du hast doch noch fast ne Stunde^^
Nys*♥*:
Ich bin ein Mädchen, auch wenn mans nicht ganz sieht. Außerdem muss man bei Wodka-Cola-Mischung ganz präzise arbeiten.
Marcel: Verstehe! :'D Nicht die Zitrone vergessen!
Nys*♥*:
'Bitte haben Sie etwas Geduld, Ihre Anforderung wird bearbeitet. (7 secs) ' Das kann doch nicht wahr sein, aah. So ich hoffe der Drucker funktioniert. Noch ein Blatt Papier. Wenn das daneben geht ...
Marcel:
Ich kann dich auch auf meinem Ticket mitnehmen.
Nys*♥*: Genau, ich sag dem Busfahrer einfach, dass ein Freund von mir in Lennep mit einem Ticket auf mich wartet. :')
Marcel:
DEIN Freund, nicht irgendein x-beliebiger.
Nys*♥*:
Mein Freund. Bis gleich.
Der spontane 18.o6 Uhr Bustrip zum Eckert Richtung Lennep erwies sich schon durch im Weg stehende Autos nicht als sehr einfach, so dass der Bus natürlich anders als erwartet, unpünktlich war. Dies untermalte der arme, auf den Bus bei Minustemperaturen wartende Junge, mit einer legendären Sms: 'Kein Stress. Ich chill hier noch n bisschen'.
Später saßen wir gechillt & wodkaschlürfend auf dem Schulhof. Nur irgendwann machte sich nicht nur der Alkohol bemerkbar, sondern auch die Kälte und da bot sich der Aufenthalt in der Wohnung des Bruders nahezu an.
Vom Alkohol leicht benommen, beschäftigten mich eher Fragen rund um das im Raum stehende Aquarium wie beispielsweise: >> Warum befinden sich darin mehr Schnecken, als Fische?<< & mit mehr meine ich nicht etwa zwei, drei mehr, sondern hunderte von den Viechern. & eine ganz skurrile Frage: >>Wieso starrt mich der Goldfisch beim Toastessen so penetrant an?<<
Als wir uns auf dem Heimweg begaben, war natürlich abzusehen, dass der Bus, welcher zuvor von Remscheid nach Lennep fuhr, niemals wieder zurückfahren würde und so kämpfte ich mich zu Fuß nach Hause durch die Schneemassen. War aber halb so schlimm.
Daheim:
Marcel:
Na endlich^^ Wollte schon n Suchtrupp losschicken.
Nys*♥*:
Alter :'D ich krieg mich vor Lachen nicht mehr ein. Typisch mal wieder. Bisschen Gitarrenmusik in der Nacht. Och jua...
Marcel:
muss auch ma aein
Marcel:
sein*
Nys*♥*:
Schreiben ist heute nicht so unser Ding :'D
Marcel: och jua nicht mit 5 Promille die in dem Fläschchen waren :'D Jetzt muss selbst ich laut lachen :'D
25.12.10 23:18


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